World News
Megaprojekt Dubailand: Ein neues Megaprojekt entsteht in Dubai: Auf einer Fläche von 200 Millionen Quadratmeter und damit doppelt so groß wie Disneyland in Florida entsteht ein Tourismusareal, welches 45 verschiedene Großprojekte, wie z.B. Autorennstrecken, Pferdebahnen, künstliche Skihänge, Sanndünenhotels etc. umfaßt. Damit möchte man erreichen, bis zum Jahr 2010 jährlich 15 Millionen Touristen anzulocken (1994 erst 0,4 Millionen) und den Anteil des Tourismus am Bruttoinlandsprodukt auf 23 Prozent zu steigern (Quelle: FAZ vom 23.06.04). Suchen Sie geeignete Vertriebspartner für Ihre Produkte oder Dienstleistungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, kann MX-Consulting Ihnen sicherlich weiterhelfen. Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit mir auf.
Preiskontrollen in Frankreich: Der französisch "Superminister" Sarkozy hat den großen französischen Handelsketten die Zusage abgerungen, ihre Preise von September an um ca. 2% zu senken. Damit soll die lahmende franzöische Binnennachfrage angekurbelt werden. Der Hintergrund dieses Staatseingriffs beleuchtet die französische Sicht der Marktwirtschaft: So ist es nach dem "Gesetz Galland" den Produzenten bekannter Markenartikel vorgeschrieben, ihre Artikel zu einheitlichen Preisen an ihre Kunden zu verkaufen. Diesem Gesetz Folge leistend und gleichzeitig ihr Marktmacht ausnutzend, verlangen die starken Einzelhändler Zahlungen von den Herstellern für tatsächlich oder vermeintlich erbrachte Dienstleistungen, was den Preis dann wiederum hochtreibt. Letztendlich zahlt so der Verbraucher die aufgrund staatlicher Eingriffe und Absprachen zwischen Produzenten und Herstellern künstlich überhöhten Preise (FAZ 21.06.04). Generell ist der französische Markt natürlich ein sehr interessanter, den es allerdings sehr zielgerichtet zu bearbeiten gilt. Bitte setzen Sie sich bei Fragen hierzu mit mir in Verbindung.
Japans schrumpfende Bevölkerung: Auch in Japan nimmt der Geburtenrückgang dramatische Ausmaße an. Neben den auch in Europa existierenden allgemeinen wirtschaftliche Gründen sind auch kulturelle Aspekte zu nennen: So genießen heute viele Japanerinnen in den 20er und 30er Jahren gerne Ihre Freizeit und Unabhängigkeite ohne Geldsorgen, indem sie bei ihren Eltern wohnen bleiben. Kommt erst mal ein Kind zur Welt und lebt man mit dem Ehegatten zusammen, bleibt die Haupterziehungsarbeit an den Müttern hängen, von denen dann erwartet wird, daß sie ihren Beruf aufgeben. So lastet einerseits ein starker gesellschaftlicher Druck zur perfekten Hausfrau und Mutter auf den Frauen, andererseits werden jedoch kaum Hilfen angeboten, so daß das Elternsein ein einsames Geschäft ist, welches auch noch erhebliche finanzielle Einbußen mit sich bringt (FAZ vom 15.06.04).
Saudi Arabien: Weniger Chancen für Gastarbeiter; aufrund der hohen Arbeitslosenrate bei den jungen Staatsbürgern werden in Zukunft in mehr und mehr Dienstleistungsbereichen nur noch Einheimische arbeiten dürfen; begonnen wird insbesondere mit dem Schmuckhandel. Wenn Sie mehr über Geschäftsmöglichkeiten in diesem Land wissen möchten, setzen Sie sich einfach in Verbindung mit mir.
Malaysia: Der neue Staatspräsident Badawi, der nach der gestrengen Vaterfigur Dr. Mahatir eher einen behäbigen Eindruck erweckte, macht sich stark für hohes Wirtschaftswachstum, scheut sich aber auch nicht, teure Prestigeobjekte wie eine transnationale Eisenbahntrasse zu stoppen. Gerne informiere ich Sie ausführlich über die Marktchancen in diesem aufstrebenden Land.
Export News
"Big Mac" Standard als Kaufkraftindikator : Der vom "Economist" seit 1986 jährlich angestellte Vergleich der "Big Mac"- Preise in verschiedenen Ländern ist eine stark verkürzte, aber dennoch hilfreiche Anwendung der Kaufkraftparitätentheorie. Danach kostet der Big Mac in Peking beispielsweise nur umgerechnet 1,26 Doller gegenüber 2,90 US$ in Amerika. Unter Berücksichtigung dieses Kaufkraftindikators liegt der Anteil der Schwellenländer an der Weltwirtschaft statt bei einem Viertel (zu Marktkursen) bei der Hälfte. (Quelle: FAZ vom 03.06.04). Daher ist die Bedeutung dieser Länder de facto größer als sich aus den reinen Werten des Bruttoinlandsproduktes ergeben würde.
Verhaltenes Wirtschaftswachstum: Das Ifo-Institut rechnet für Deutschland in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,7% und im nächsten mit 1,9%. Damit würde von den wichtigsten Industrieländern nur noch Japan im Zehnjahresvergleich mit einem niedrigeren Gesamtwachstum dastehen. Die Ausfuhr soll in diesem Jahr um 7,9% steigen und im nächsten um 5,1% (FAZ vom 23.06.04). Möchten auch Sie Ihre Exportaktivitäten ausbauen, so bin ich Ihnen dabei gerne behilflich.
Die Modemesse Bread und Butter (www.breadundbutter.de) findet im Juli in Berlin statt und stellt ein interessantes Forum für junge Modemacher dar; als Besucher sollten Sie keine Krawatte tragen, es sei denn Sie möchten unter allen Umständen auffallen.
Wußten Sie, daß sowohl Beratung im Bereich Export als auch Markterschließungskosten förderungfähig sind? Kontaktieren Sie mich doch einfach diesbezüglich.
Personal News
Die meisten Sonnenstunden in deutschen Feriengebieten bietet die Insel Usedom; gerne gebe ich Ihnen nähere Informationen über Sehenswürdigkeiten und Unterkunftsmöglichkeiten auf dieser schöne Insel.
Allen, die es nie schaffen, ihren Schreibtisch aufzuräumen kann die Seite www.simplify.de empfohlen werden. Tatsächlich finden sich dort viele interessante Ideen, wie man sich als verkanntes Genie gegen das jederzeit drohende Chaos zu Wehr setzen kann (oder sagen wir könnte).
Markt Twain bezeichnete Theodore ("Teddy") Roosevelt, der der jüngste Präsident der USA war, als "the most popular human being that has ever existed in the United States." Liest man die sehr empfehlenswerte Biographie von Emund Morris ("The rise of Thedore Roosevelt" und "Theodore Rex") könnte man versucht sein, ihm zuzustimmen.